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Fonds Kapitalanlagen mit hohen Gewinnen

Immobilienfonds

Immobilienfonds sind eine Gattung der Investmentfonds, die das Geld ihrer Kunden nicht in Wertpapiere, sondern in Immobilien anlegen. Die Region, in der die Immobilien erworben werden, kann zum Teil eingeschränkt sein (deutsche oder europäische Aktienfonds). Die Erträge der Immobilienfonds werden aus den Mieteinkünften der Häuser erwirtschaftet.

Bei Immobilienfonds unterscheidet man grundsätzlich zwei verschiedene Arten. Dies ist zum einen der offene Immobilienfonds. Dieser kann in zahlreiche verschiedene Immobilien investieren, die auch an unterschiedlichen Standorten stehen können. So kann ein offener Immobilienfonds neben Büroimmobilien auch Wohnobjekte sowie Einkaufszentren enthalten. Der Vorteil der zahlreichen Objekte ist die Risikostreuung, denn das Risiko des Mietausfalls oder aber der Nichtvermietung wird stark begrenzt. Da der offene Immobilienfonds eine Kapitalanlage darstellt, werden vom Anleger Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt. Die Ausschüttungen können daher auf den Freistellungsauftrag angerechnet werden. Erzielte Kursgewinne sind nach heutiger Rechtssprechung nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei. Bei Anteilskäufen ab 2009 müssen auf Kursgewinne jedoch Abgeltungssteuern bezahlt werden.

Den offenen Immobilienfonds stehen die geschlossenen Immobilienfonds gegenüber. Sie investieren nicht in mehrere, sondern nur in ein einziges Objekt. Dies kann zum Beispiel ein Einkaufszentrum, ein Krankenhaus oder ein Bürokomplex ein. Auch hier werden die Erträge aus den Mieteinnahmen erzielt, das Risiko des Mietausfalls ist hier aber deutlich höher. Die möglichen Renditen des geschlossenen Immobilienfonds können jedoch zwischen 8-10% p.a. liegen. Beim geschlossenen Immobilienfonds werden Anleger zudem Beteiligte der Kapitalanlagegesellschaft und sind somit direkt am Erfolg oder Misserfolg der Anlage beteiligt. Sofern das Objekt nicht wie gewünscht vermietet werden kann oder der Mieter wegen einer Insolvenz ausfällt, ist sogar der Verlust des Anlagebetrages möglich. Bei offenen Immobilienfonds ist dieses Verlustrisiko nahezu ausgeschlossen. Da Anleger bei geschlossenen Immobilienfonds direkt beteiligt werden, sind die Erträge Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und müssen vom Anleger selbst im Rahmen seiner Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Die Versteuerung erfolgt mit dem persönlichen Steuersatz. Die Abgeltungssteuer wird auf geschlossene Immobilienfonds grundsätzlich nicht angewendet.

Geschlossene Immobilienfonds waren in der Vergangenheit vor allem wegen ihrer steuerlichen Vorteile begehrt. Diese wurden von der Regierung zwar nahezu abgeschafft, die Ertragsaussichten, vor allem bei Fonds mit bonitätsstarken Mietern, sorgen jedoch trotz dessen dafür, dass geschlossene Immobilienfonds nach wie vor attraktiv sind.

Mittlerweile rückt auch die Wertsteigerung der Immobilie selbst wieder in den Vordergrund bei der Entwicklung dieser Art von Fonds: Einige Fonds investieren in Berlin Immobilien, da Sie die Chance erkannt haben, in einem preiswerten Markt hochwertige Immobilien erwerben zu können. Interessante Objekte sind unter anderem auch Immobilien Wien. Die Stadt ist ein Wirtschaftsmotor, hat Charme und ist werthaltig.

Immobilienfonds schränken die Wahl des Standortes nur beschränkt ein. Aber da Mietobjekte ja eigentlich immer Geld abwerfen, kann es auch einen Immobilienkauf in Florida beinhalten. Zwar wird man nicht zum Eigentümer, doch bekommt man Geld dank Mieteinnahmen. Es handelt sich um eine sicherere Einnahmequelle als Aktienfonds. Und doch sollte man gerade in Städten gewisse Preisschwankungen mit einrechnen. Ein Viertel kann heute in und morgen schon wieder out sein.

Für welche Art des Fonds man sich entscheidet, will gut überlegt sein. Es gibt jeweils Chancen und Risiken, die es zu beachten gilt. Wie bei den meisten Geldanlagemöglichkeiten, gilt es auch hier positive gegen negative Kriterien abzuwiegen. Was im Fond sicher nicht inbegriffen ist, sind Bierzelte Vermietung oder Ähnliches. Wer sich sicher sein möchte, der sollte sich die genauen Daten über die Objekte geben lassen. Inwiefern dies möglich ist, sollte mit dem Fond-Anbieter abgeklärt werden.